Kärnten
ÜBER Die STATION
Funkrufname: "RK-1"
Die Kärntner Station der ARA Flugrettung wurde im April 2001 in enger Kooperation mit dem Roten Kreuz Kärnten gegründet und ist seither ein wesentlicher Bestandteil der luftgestützten Notfallversorgung in der Region. Mit der Inbetriebnahme von „RK-1“ stand der Kärntner Bevölkerung ab 2001 ein zweiter Notarzthubschrauber zur Verfügung. Nach mehrmaliger Umsiedlung erhielt der Hubschrauber 2006 seinen heutigen Stützpunkt und dient seither als zentrale Basis für die Einsatzabwicklung im mittelkärntner Raum. An den Stationen in Fresach und Reutte war über einen Zeitraum von 17 Jahren eine BK117 mit Rettungswinde im Einsatz, wodurch auch anspruchsvolle Rettungseinsätze in schwer zu erreichenden Gebieten zuverlässig unterstützt werden konnten.
Bis zum Jahr 2013 war die ARA Flugrettung zudem der einzige Betreiber in Österreich, der Einsätze unter Verwendung einer Rettungswinde durchführte, und nahm damit innerhalb der österreichischen Flugrettung eine besondere Rolle ein. Das Einsatzgebiet umfasst den mittelkärntner Raum in einem Radius von 60 Kilometern, sodass sowohl urbane als auch alpine Bereiche abgedeckt werden. Seit dem 1. Juni 2018 wird ein Hubschrauber des Typs H145 mit Rettungswinde eingesetzt, der die bewährten Fähigkeiten der Station in diesem Einsatzspektrum fortführt.
AUFNÄHER
Abzeichen der Station
KEY FACTS
Standort
Fresach
Kärnten
Betriebsaufnahme
1. April 2001
Betriebszeiten
Montag-Sonntag
08:00 - 22:00
Helipad ICAO
LOMR
NACHTWINDE
Einsätze bei Nacht
Erweiterte
Einsatzzeiten
STATIONSBETRIEB
Dieser Hubschrauber steht das ganze Jahr für Primär- und Sekundäreinsätze zu Verfügung.
JAN
FEB
MAR
APR
MAI
JUN
JUL
AUG
SEP
OKT
NOV
DEZ
BETRIEB & PERSONAL
Auftraggeber¹ : Land Kärnten
Betreiber² : ARA Flugrettung gGmbH
Einsatzorganisation³ : ARA Flugrettung gGmbH
Stationsleiter:Â Ing. Markus Winkler
Leitender Notarzt: Dr. Nina Becker
Leitender Flugretter: Bertram Bacher
Leitender HEMS-TC: Christian Zlöbl
Piloten der ARA Flugrettung / DRF Luftrettung
Notärzte der Kliniken Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Spittal
Flugretter des ÖRK Landesverband Kärnten
FLUGGERÄT
AIRBUS HELICOPTERS H145
MBB BK117 D2
OE-XFR
Oscar Echo – Xray Foxtrot Romeo
Ausgestattet mit 90m Rettungswinde (Nachtbetrieb)
Basis-Standort
inkl. Einsatzradius (durchschnittliche Angaben)
Einsatzstatstik
Offizielle Einsatzzahlen seit Stützpunkteröffnung
No Data Found
STATIONSHISTORIE
Nach Verhandlungen mit dem Land Kärnten und dem Roten Kreuz Kärnten stationiert die DRF Luftrettung einen Hubschrauber am Flughafen Klagenfurt. Unter dem Funkrufnamen „RK-1“ hebt dieser erstmals zu einem Einsatz ab.
Um den oberkärntner Raum schneller erreichen zu können und nicht in Konkurrenz zum zu dieser Zeit bereits vorhandenen Hubschrauber Christophorus 11 am Flughafen Klagenfurt zu treten, wird „RK-1“ nach Spittal a. d. Drau übersiedelt und neben der Talstation des Goldecks positioniert.
Ab April 2002 wird „RK-1“ auf dem Gelände des Freizeitparks Fresach-Millstättersee/Kärnten stationiert. Zu dieser Zeit noch mit Zelt und einer Behelfsunterkunft.
Im Sommer 2005 starten die Bauarbeiten für eine neue Station mit Hangar welche im Jahr 2006 feierlich eingeweiht und bezogen wird.
Im November 2010 wurde eine vierköpfige Besatzung des RK-1 vom BMI mit der „Goldenen Medaille am Roten Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ für einen außergewöhnlichen Einsatz im Rahmen einer Windenrettung geehrt.
Im November 2014 wurde die ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH in die Kommission für alpine Rettung (IKAR) aufgenommen. Ziel der Organisation ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.
Die 17-jährige Ära der BK117 in Österreich geht zu Ende. In Fresach wird nun – neben dem Standort in Reutte – ebenfalls mit der OE-XFR auf die H145 von Airbus Helicopters umgestellt.
KONTAKT & LINKS
ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Stützpunkt RK-1
Mitterberg 70
A-9712 Fresach
Telefon: +43 4245 65 177
Fax: +43 4245 65 187
¹ : Der Auftraggeber ist zuständig für die Ausschreibung und Vergabe des Flugrettungsbetriebs sowie deren Aufgaben und Rahmenbedingungen und Förderungen.
² : Der Betreiber ist für den Flugbetrieb sowie die Stellung der Einsatzmaschinen und Piloten zuständig.
³ : Die Einsatzorganisation ist verantwortlich für die medizinische Versorgung der Patienten sowie Ausbildung und Training des medizinischen Personals.

















