ÖAMTC Flugrettung Quickinfo Die ÖAMTC-Flugrettung ist der größte Flugrettungsbetreiber in Österreich und übernahm im Jahr 2001 den operativen Betrieb der Martin-Hubschrauber des BMI. Derzeit ist der ÖAMTC an 24 Standorten in Österreich im Einsatz. 0{{current_slide_index}} 0{{total_slide_count}} HELI AIR Arbeitsgerät Die HeliAir ist einerseits der zentrale Wartungsbetrieb der ÖAMTC-Flugrettung, andererseits betreibt sie auch den Intensivtransporthubschrauber Christophorus 33 in Wiener Neustadt. 0{{current_slide_index}} 0{{total_slide_count}} HELI AMBULANCE TEAM Alpin Die saisonalen Hubschrauber in Tirol und Kärnten werden unter dem Rufnamen "Alpin" vom Heli-Ambulance-Team betrieben. 0{{current_slide_index}} 0{{total_slide_count}} AIRBUS H135 Einsatzgerät Im Jahr 1999 wurde die in die Jahre gekommene AS355 durch die erste EC135 ersetzt. Der ÖAMTC war einer der ersten Betreiber weltweit, der dieses Muster für den HEMS-Betrieb etablierte. Im Jahr 2016 wurde die Flotte erneut modernisiert und auf die H135 T3/T3H aufgerüstet. 0{{current_slide_index}} 0{{total_slide_count}} Night Operations Nightvision Seit 2017 ist die ÖAMTC-Flugrettung dank moderner Nachtsichtgeräte im 24-Stunden-Betrieb aktiv. Mittlerweile gibt es bereits drei Standorte im Tag-Nacht-Dienst, von denen ein Standort für Nachtwindenrettungen ausgestattet ist. Einige Stützpunkte fliegen zudem mit verlängerten Dienstzeiten bis in die Nachtstunden. 0{{current_slide_index}} 0{{total_slide_count}} © HeliRescue e.V. ÖAMTC Flugrettung keyboard_arrow_up keyboard_arrow_down Heli Air Heli-Ambulance Team Airbus H135 Night Operations

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LERNE DIE STATIONEN KENNEN:

ÖAMTC Flugrettung

Christophorus Flugrettungsverein

Mit über 20.000 jährlich geflogenen Einsätzen, und bis zu 23 einsatzbereiten Notarzthubschraubern ist die ÖAMTC Flugrettung der größte Flugrettungsbetreiber des Landes. Neben zahlreichen Ganzjahresstützpunkten, die der ÖAMTC im Auftrag der Bundesländer betreibt, werden in der einsatzstarken Wintersaison zusätzlich mehrere saisonale Stützpunkte betrieben. 
In manchen Bundesländern ist die ÖAMTC Flugrettung lediglich für den Flugbetrieb zuständig, da für den medizinischen Betrieb andere Organisationen wie etwa das Rote Kreuz, die Bergrettung oder die Berufsrettung Wien zuständig sind.

Ein besonderer Meilenstein war die Flottenerneuerung 1999, wo man von AS355 auf hochmoderne EC135 aus dem Hause Eurocopter (heute Airbus Helicopters) umstellte.  
Seit 2017 nahm man mit Christophorus 2 den ersten 24-Stunden Notarzthubschrauber in Österreich in Betrieb. Mittlerweile sind drei Hubschrauber im 24h Betrieb, wovon einer auch für Nachtwindenbergungen ausgestattet ist.

Die Zuständigkeiten der einzelnen Hubschrauberstandorte verteilt sich einerseits auf den Christophorus Flugrettungsverein, der für die Ganzjahresstützpunkte zuständig ist. Die saisonalen „Alpin“ Stützpunkte werden vom Heli-Ambulance-Team (einem Subunternehmen) betrieben. Der Intensivtransporthubschrauber in Wr. Neustadt wird durch die HeliAir GmbH. (welche auch die AOC für sämtliche Hubschrauber besitzt) betrieben. 

Historie

Die Wurzeln der ÖAMTC Flugrettung reichen zurück bis ins Jahr 1983. Damals wurde in Innsbruck der erste Notarzthubschrauber stationiert, der unter dem Namen „Christophorus 1“ in Betrieb ging. Dieses Pilotprojekt entstand aus der dringenden Notwendigkeit, medizinische Hilfe auch in abgelegene Gebiete schnell und effizient zu bringen. Der Erfolg war überwältigend: Bereits im ersten Jahr konnte der Hubschrauber zahlreiche Leben retten und die Bedeutung der Luftrettung eindrucksvoll unter Beweis stellen. Angesichts der positiven Erfahrungen wurde das Konzept weiterentwickelt und ausgebaut. Noch im selben Jahr ging in Krems bereits der zweite ÖAMTC Notarzthubschrauber, Christophorus 2 in Dienst. 

Die ÖAMTC Flugrettung wurde damit beauftragt, sämtliche von dem Bundesministerium für Inneres (Flugpolizei) betriebenen Flugrettungsstandorte zu übernehmen. Insgesamt sieben der alten „Martin“ Standorte wurde Anfang 2001 durch den ÖAMTC übernommen. 

Im Jahr 2002 folgte ein weiterer Meilenstein: Mit der Einführung von „Christophorus Europa 3“ wurde der erste und bislang einzige grenzüberschreitende Notarzthubschrauber in Suben bei Schärding in Dienst gestellt. Dieser Hubschrauber wird in Zusammenarbeit mit dem deutschen Automobilclub ADAC betrieben und deckt die oberösterreichisch-bayerische Grenzregion ab.

Alpin Flugrettung

HELI-AMBULANCE TEAM

Im Jahr 2001 gründete der Christophorus Flugrettungsverein (CFV) gemeinsam mit dem Vorarlberger Hubschrauberunternehmen Wucher Helicopter das „Heli Ambulance Team“ (HAT), auch bekannt als „AlpinFlugrettung“. Diese Initiative wurde ins Leben gerufen, um auf die steigende Zahl von Wintertouristen und die damit verbundenen erhöhten Einsatzzahlen während der Wintersaison zu reagieren. Ziel war es, durch die strategische Stationierung von „Alpin“-Hubschraubern in der Nähe großer Skigebiete die ganzjährig betriebenen Standorte zu entlasten und die Flugzeiten zwischen Unfallorten und Kliniken deutlich zu verkürzen.

Nach 15 Jahren Betrieb der Alpin-Stützpunkte endete die Kooperation zwischen dem ÖAMTC und Wucher Helicopter in der Wintersaison 2016/17. Der Standort „Alpin 3“ wurde von Wucher Helicopter übernommen und unter dem Namen „Gallus 3“ weitergeführt. Die übrigen Alpin-Stützpunkte in Patergassen, Sölden und Hintertux verbleiben beim Heli-Ambulance Team. Das „Heli Ambulance Team“ (HAT) wurde dabei organisatorisch in die „ÖAMTC Flugrettung“ eingegliedert. Der Stützpunkt in Zell am See wird weiterhin in Kooperation mit Schider Helicopter Service betrieben. 

Luftfahrzeughalter und Wartungsbetrieb

Heli AIR

Die HeliAir GmbH ist eine 100% Tochtergesellschaft des ÖAMTC, mit Hauptsitz in Wien und technischen Standorten in Innsbruck und Wiener Neustadt. Sie ist ein führendes österreichisches Unternehmen im Bereich der Hubschraubertechnik. Als Full-Service-Dienstleister bietet HeliAir umfassende Leistungen rund um Wartung, Reparatur, Flottenmanagement und technische Entwicklung von Hubschraubern an. Das Unternehmen ist nach internationalen Luftfahrtstandards zertifiziert (EASA Part 145, Part M, Part 21 G & J) und übernimmt unter anderem die Wartung und Instandhaltung der gesamten ÖAMTC-Rettungshubschrauberflotte.

Ein zentraler Aufgabenbereich der HeliAir ist die technische Betreuung von Turbinen und Triebwerken, insbesondere der Marke Safran, für die das Unternehmen als autorisierter Servicepartner fungiert. Mit modernster Prüftechnik und hoher Fachkompetenz werden regelmäßig europaweit  Triebwerke betreut.

Darüber hinaus entwickelt HeliAir eigenes Missions-Equipment sowie Kabinenlösungen, die individuell auf die Bedürfnisse von Rettungsdiensten und Betreibern zugeschnitten sind. Ein Beispiel dafür ist das innovative „Kokon-System“, das sowohl für medizinische Einsätze als auch für die Sicherheit der Crew optimiert wurde.

Neben der Technik bietet HeliAir auch Pilotenschulungen, technische Beratung, Ersatzteilmanagement und Leasing-Services an. Das Unternehmen versteht sich dabei als Komplettanbieter für alle Belange des zivilen Hubschrauberbetriebs. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz und der engen Zusammenarbeit mit Betreibern wie der Christophorus Flugrettung trägt die HeliAir GmbH wesentlich zur Sicherheit und Einsatzbereitschaft im österreichischen und internationalen Luftrettungswesen bei.

Sämtliche Hubschrauber der ÖAMTC-Flotte fliegen unter dem AOC (Air Operator Certificate) der HeliAir, welches für dein kommerziellen Betrieb von Hubschraubern erforderlich ist. Mit dem Intensivtransporthubschrauber „Christophorus 33“ betreibt die HeliAir zudem einen eigenen Notarzthubschrauber.

KONTAKT

Christophorus Flugrettungsverein

Baumgasse 129
1030 Wien
Tel.: +43(0)1 711 99 37051
Medienanfragen:
Tel.: + 43(0)1 711 99 21218
flugrettung@oeamtc.at

Heli-Ambulance Team
GmbH & Co.KG

Fürstenweg 199
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 (512) 277805
office@alpinflugrettung.at

Helikopter Air Transport
GmbH

Fürstenweg 199
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 512 28 88 80
office@heliair.eu