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Im Einsatz
Kontaktdaten

ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Grete-Bittner-Str. 9
A-9020 Klagenfurt

Tel: +43 4265 20900
Fax: +43 4265 20900 14

info@airrescue.at

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Informationen zum Betreiber

Die ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH ist eine Tochtergesellschaft der DRF Luftrettung und wurde 2001 gemeinsam mit dem Österreichischem Rotem Kreuz und dem Landesverband Kärnten ins Leben gerufen. Derzeit werden von der ARA Flugrettung zwei Notarzthubschrauberstandorte in Fresach/Kärnten und in Reutte/Tirol betrieben. Da zu Beginn die Standortfrage noch nicht geklärt war, wurde der erste in Betrieb genommene Hubschrauber mit dem Funkrufnamen RK-1, am Flughafen Klagenfurt stationiert. Da dort bereits der Hubschrauber des Christophorus Flugrettungsverein, Christophorus 11, seinen Dienst ausübte wurde kurze Zeit später die Homebase nach Spittal a. d. Drau verlegt um das Einsatzgebiet und die Erreichbarkeit in Kärnten zu erweitern.

Im April 2002 wurde der aktulle Stützpunkt des RK-1 in Fresach/Kärnten eröffnet und verfügt seit 2006 über einen eigenen Hangar mit Mannschaftsquartier. Eine vierköpfige Besatzung des RK-1 wurde 2010 vom BM.I mit der Goldenen Medaille am Roten Bande für Verdienste der Republik Österreich für einen außergewöhnlichen Einsatz mit Windenrettung geehrt. Die Station des RK-2 in Reutte wurde März 2002 in Betrieb genommen. Nach der Hochwasserkatastrophe 2005 wurde der Hubschrauber auf das Gelände des Krankenhauses Reutte verlegt und besitzt dort seit Ende 2008 einen eigenen Hangar.

Bei der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH besteht der Maschinenpool aus der Hubschrauberflotte der DRF Luftrettung. Bis zum April 2018 kam ausschließlich die MBB BK117 der Variante B2,C1 zum Einsatz. Mit dem Beginn der DRF Flottenerneuerung wurde bis 2018 auch das Muster in Österreich gegen die H145 ersestzt.

Der erste als RK-1 eingesetzte Hubschrauber war die Triple Mike ( D-HMMM ) welche auch heute noch zeitweise als Ersatzmaschine eingesetzt wird. Bis Ende 2010 besaßen die Standorte ihre eigenen Maschinen mit der Kennung OE-XAR (RK-1) und OE-XAS (RK-2). Nach Rotation mehrere Hubhschrauber mit deutscher Kennnung ( D-HDSR, D-HDRJ, D-HDRI, D-HMMM, … ) wurde 2015 in Reutte wieder mit österreichischer Kennung geflogen. Die vormals D-HDRI wurde nun als OE-XAR registriert. Auch der Fresacher Stützpunkt wurde Anfang Juni 2016 mit einer neuen Maschine ausgestattet. Die OE-XAT war davor als I-HDBZ bei der italienischen INAER im Dienst.

Die ARA Flugrettung war 13 Jahre lang der einzige NAH (NotArztHubschrauber) Betreiber in Österreich der Hubschrauber mit Rettungswinde betrieb. 2014 stattete dann der Betreiber SchenkAir seine Maschinen mit Winde aus und im Jänner 2019 folgte dann die Heli-Austria welche eine H145 mit Rettungswinde nutzt. Alle anderen Betreiber greifen nach wie vor auf das Doppeltausystem zurück.

In 2018 brach sowohl für die ARA Flugrettung als auch für den österreichischen Flugrettungdienst eine neue Ära an. Mit der ersten H145 ( vormals EC 145 T2 ) ist es nun möglich Patienten mit einem Gewicht bis zu 250kg zu befördern. Davor war das Limit auf 120kg gesetzt. Damit ist die ARA der erste Betreiber der diesen Typ einsetzt. Bis Juni erhalten beide Stützpunkte diese neue Maschine. Damit geht die 17 jährige Betriebszeit der MBB BK117 in Österreich zu Ende.

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Die ARA Flugrettung ist Mitgründerin der AP³ Luftrettung. Um die grenzüberschreitende Luftrettung in der D-A-CH-Alpinregion noch besser zu gestalten, haben die deutsche DRF Luftrettung, die österreichische ARA Flugrettung und die Schweizer Alpine Air Ambulance AG (AAA) am 15. Dezember 2017 eine gemeinsame Gesellschaft mit Sitz in Filderstadt gegründet.

Zwischen den Gesellschaften bestehen seit vielen Jahren Geschäftsbeziehungen in den Bereichen Luftfahrzeuge und Luftfahrzeugwartung. Alle drei Partner verfügen in ihren Heimatländern über langjährige Erfahrungen und umfangreiche Expertise im Bereich der Luftrettung. Sie verfügen über moderne Hubschrauber und erfahrenes fliegerisches sowie medizinisches Personal.

Als AP³ Luftrettung werden die Partner ihre Ressourcen gemeinschaftlich einsetzen, um den Einsatz der Luftrettung in der Alpinregion kontinuierlich zu verbessern. Ziel der AP³ Luftrettung ist es, gemeinsame Standards und Verfahren zu etablieren, vor allem in den Bereichen Flugbetrieb und Medizin.

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Im April 2018 wurde zwischen dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) und der ARA Flugrettung eine Kooperation beschlossen die den Zweck dient die Sicherheit und Notfallversorgung in Österreich noch weiter auszubauen.

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Im November 2014 wurde die ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH in die Kommission für alpine Rettung aufgenommen (ICAR:International Commission for Alpine Rescue). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.